Archiv für das Thema: Fernsehen

Führe ein nahezu mönchisches Leben. Klausur mit Laptop. Kein Kino, nur ab und zu mal ein Ausflug an den See oder um den See herum, mal kommt die Freundin zum Mittagessen. Fühle mich immer noch krank. Etwas liegt auf den Bronchien herum, das da nicht liegen sollte. Meine kleinen täglichen Freuden sind die Dokumentarfilme des Bayrischen Fernsehens, die ich in der Mediathek finde. “Lebenslinien”. 45 Minuten über ungewöhnliche Menschen. Über den Regisseur  Celino Bleiweiß z. B., der den Namen eines ermordeten jüdischen Mädchens trägt. weiter lesen »

 

Mit der neuen Festplatte kann ich nicht nur frisch ans Werk, nein, ich kann mir auch wieder Filme in Mediatheken ansehen. Juchu. Den letzten Tatort z. B. Meret Becker und Mark Waschke als neues Berliner Ermittler-Team. Ich hätte nichts gegen weitere Folgen mit Ritter und Stark gehabt, nicht, dass ich die besonders spannend gefunden hätte, aber die Gewohnheit. Diese neue Geschichte für meinen Geschmack ziemlich eklig. Und warum muss die Ermittlerin auf Gewalt stehen? Weil alle ja irgendwie beschädigt sind? weiter lesen »

 

Vielleicht war das Fernsehen früher einmal progressiv. Heute ist es vor allem langweilig. Deswegen habe ich vor drei Jahren das Fernsehgerät abgeschafft. Und nutze heute die Mediatheken und schaue mir interessante Dokumentationen (und ich gestehe, auch den Tatort, manchmal sogar Navi CIS) auf dem Laptop an. weiter lesen »

 

Die Frage müsste in meinem Fall wohl eher lauten: Lassen sie uns fliegen, oder müssen wir doch hier bleiben? Und wenn sie uns lassen, wie sicher ist das? Kommen wir wirklich heil wieder runter? In Marseille? Nicht irgendwo anders? Wissen die da draußen, was sie tun? Jeder Hypochonder wird ahnen, mit welchen Überlegungen ich mich hier quäle. Es könnte doch zum Beispiel der Fall eintreten, dass nun gerade um unser Flugzeug herum so eine kleine Aschewolke ihr Unwesen treibt, von der bisher kein Mensch etwas ahnte, und die möchte sich unbedingt in unseren Triebwerken. Nein? Könnte nicht sein? weiter lesen »

 

Geht beides nicht. Seit einer Woche ist der Kiefer ausgerenkt. Immer wenn ich denke, jetzt geht es aber wieder, dann renkt er sich neu aus. Vielleicht habe ich gestern zu fröhlich das geröstete Brot mit Humus-Tahini-Tomaten gegessen. Den Mund zu weit aufgerissen. Nun muss er mal eine Weile geschlossen bleiben. Falls das symbolisch zu verstehen ist, bitte, ich kann schweigen. Ich muss auch nicht  meinen Senf dazu geben. Rein theoretisch jedenfalls.  weiter lesen »

 

Wenn ein Mensch nach einem prallem Arbeitstag, an dem er, zugegeben, auch ein paar Dinge gemacht hat, die nicht so wichtig waren, die man nicht unbedingt als Arbeit bezeichnen kann (bei denen er auch prompt erwischt wird, die  Netzspione lauern überall), wenn ein solcher Mensch, bei dem es sich womöglich noch um eine Frau handelt, zu späterer Stunde vor dem Fernseher landet, in sich die Hoffnung auf ein wenig gute Information oder Unterhaltung tragend, dann wird er spätestens nach einer halben Stunde weinend auf den Aus-Knopf drücken. Masochisten ausgenommen.  weiter lesen »