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Das neue Jahr tut sich mit seinem dritten Tag etwas schwer. Es will einfach nicht hell werden. Dazu der Regen. Den Andy Goldsworthy vielleicht auf seine Weise genutzt hätte. Herr W. gibt dem Film u. a. deswegen nur eine zwei, weil es  mehrere dieser Szenen gibt. Ein Mann legt sich bei den ersten Tropfen auf den Asphalt. Und hinterlässt dort für einen Moment die trockenen Umrisse seiner Figur. weiter lesen »

 

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Die letzten Wochen eine Art Klausur. Daran änderten auch die Begegnungen mit anderen Menschen nichts. Immer gab es Momente der Stille. Ein Innehalten. Innehalten ist gerade das, was ich am liebsten mache. Ein wenig lesen, dann wieder schauen. Ein paar Notizen, dann sinkt das Heft von ganz allein zurück in den Schoß. Um die Rehwiese laufen und immer wieder stehen bleiben. Lauschen. Wie laut das ist. Glaubt man gar nicht, wenn man sie so vor sich liegen sieht.  weiter lesen »

 

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Eigentlich erstaunlich, wie sehr alles miteinander harmonierte. Die Hauptspeisen mit den Beilagen, dem Salat, mit dem Dessert, den Getränken. Alle hatten etwas mitgebracht, beigesteuert, und dann, als wäre es aus einem Guss. Von einem komponiert. Ein wenig überschattet der Abend von dem plötzlichen Tod einer nahen Freundin der Schreibfreundin. Die ich noch so lebhaft in Erinnerung habe von gemeinsam verbrachten Tagen im Havelland. weiter lesen »

 

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Man möchte weinen und lachen, manchmal gleichzeitig. Sagte der aufgeregte Syrer vorhin. Und das verstehe ich nicht nur, mir geht es ebenso. Heute Nacht ist der kleine Bruder unseres jungen Mannes angekommen, endlich. Aber gestern war sowieso ein besonderer Tag. Mittags hatte der Syrer noch vermutet, er müsste langweilige Stunden überstehen. Stattdessen wurde er von uns mit einem geschmücktem Baum,  leckerem Essen und kleinen Geschenken überrascht. weiter lesen »

 

Die Fähre gestern nahezu leer. Bei solchem Nieselpiesel bleiben die Menschen zu Hause. Der Weg an der Havel ganz still, nur kleine Wellen rauschten, ab und zu ein Windstoß. Über dem Wasser Gänse in lockerer Formation. Im Wasser ein Graureiher. Man sieht sie hier nur noch selten, Herr W. las es später auf einer Informationstafel. In einigen Sommerhäuschen sogar Licht. Die letzte Rose immer noch frisch, mit den perfekten Äpfeln will man uns veräppeln.  weiter lesen »