Uns geht’s gut!
Wir jammern
und nörgeln nicht.
Sind charakterlich geeignet.
Haben es kapiert.
Wir hängen Bilder auf.
Weil das nett aussieht. weiter lesen »

 

Eine  intime Runde beim nachträglichen Geburtstagskaffee gestern. In der es gar nicht lange dauerte, bis wir bei einem für derartige Anlässe vielleicht ungewöhnlichen Thema angekommen waren. Eine der Frauen arbeitet ehrenamtlich mit Sterbenden. Da gab es nicht nur viele Fragen an sie, nach dem warum, dem wie, wir haben natürlich auch über uns geredet. Über unsere Ängste, unsere Wünsche und Hoffnungen, Erlebnisse, über das, was wir mit dem Tod verbinden eben. weiter lesen »

 

Gestern hatten wir Jubiläum. Der Syrer lebt  seit einem Jahr mit uns. Vorhin in der Küche hat er mir erzählt, dass er mein nächtliches Niesen gehört hat. Auch den Husten? Das Röcheln, weil die Nase verstopft war? Ich hörte seinen Muezzin. Dachte im ersten Moment an einen großen Schwarm Mücken. 4.30 Uhr war das. Ich lag seit 3 im Bett und rotierte vor mich hin. Das ging so weiter bis halb 6. Mindestens. Zeit für Reflektion und Einsicht. weiter lesen »

 

Vielen Dank für die Socken. Sie sind wunderbar. Die Farben gefallen mir auch sehr. Ich bin sehr beeindruckt von Deinen Fähigkeiten. Wirst Du jetzt häuslich? So viel Energie im Hintern kannst Du gar nicht mehr haben, wenn Du derartige Kunststücke fertig bringst. Sogar 3 Sätze hast Du mir geschrieben. Findest Du nicht, daß das etwas viel ist? Warst Du nun  mit Pawel auf der großen Fete? weiter lesen »

 

Wörter und Sätze waren in kleinen Spielzeugbooten unterwegs. Einige ragten heraus, wie ein Berg, andere waren kaum zu sehen. Ich nahm ein Boot nach dem anderen in die Hand und schüttete die Wörter aus. Sie verschwanden in den Wellen. Ade! So etwas habe ich ja noch nie geträumt. Darüber musste ich lachen, weil ich wusste, dass ich immer noch träumte. Von dem Lachen bin ich dann aufgewacht. weiter lesen »

 

Vor mir das geöffnete Fenster. Ich sitze zitternd auf einem schmalen Eisenträger. Draußen. Zehnte Etage mindestens. Ich weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin. Etwas muss aus dem Zimmer geholt werden. Ein gefährlicher Auftrag. Wenn er erledigt ist, soll ich auf der Feuerleiter nach unten klettern. Aber sie ist viel zu weit von mir entfernt. Ich werde abstürzen. Irgendwie kann ich einen Fuß durch das Fenster schieben, das Bein hinterher, dann Schnitt. weiter lesen »

 

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Im Mediraum glimmt das letzte Stückchen Holz im Kamin. Ich bin müde. Habe das Gefühl, seit heute Morgen ständig herumgerödelt zu haben. Den halben Vormittag das Treffen mit der Leserunde vorbereitet. Abendessen inklusive. Irgendwann war mir eingefallen, ich könnte auch fegen. Falls wir doch draußen sitzen. Da ist mir dann zufällig ein kleiner Berg Schaumstoff unten neben dem Terrassenschrank ins Auge gefallen.  weiter lesen »

 

Wann bin ich angekommen?
Sollte ich Seide tragen?
Kann ich Jahre verschenken?
Unerreichbare erreichen?
Muss ich verschwinden?
Geht das nur mir auf den Senkel?
Wie bringe ich Gott zum Reden?

 

Ein komisches Gefühl, wieder zu Hause zu sein. Auf den ersten Blick sieht es hier doch recht dunkel und wenig einladend aus. Irgendwie ohne Seele. Das Gras hoch, der Rasenmäher defekt, ein Heizungsstrang funktioniert auch nicht, immer derselbe, das wurde in meiner Abwesenheit  ausprobiert und mir über WhatsApp gemeldet. Vor meiner Zimmertür die Tasche, die ich letzte Woche mit dem Auto mitgegeben hatte. Danke Mädels. weiter lesen »