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haben sich gelb gefärbt. Dazu dieses betörende Licht, diese Wärme. Das Schattenspiel auf der Schranktür erinnerte mich an “Les Feuilles Mortes”. Geputzt und gekocht mit Ives Montand. Und als hätte es keine Unterbrechung gegeben – kein Freundinnentreff, kein Kino ( “Der Glanz der Unsichtbaren”, schöner kleiner Film, gar nicht kitschig) – sitze ich ein paar Stunden später bei Kerzenschein im Garten.  C’est une chanson.

 

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mit dem MF in die Therme nach Ludwigsfelde. Dahin lasse ich mich ja gerne mitnehmen. Während er dicht an dicht mit anderen Körpern in der Banja oder der Arena schwitzte, hatte ich die Heusauna einmal fünfzehn Minuten lang für mich alleine. Zum Abschluss dümpelte ich entspannt im Natronbecken. Still auf dem Rücken liegen, das warme Wasser umspielt meinen Körper, nichts tut weh, paradiesisch ist das. weiter lesen »

 

verdutzt aus. Womit hat er gerechnet, als er den Knödelboy angeflogen ist? Sonnenstrahlen zeichnen Muster auf den Holzboden. Gestern war ich fast zeitgleich mit dem Hausmann zu Hause. Die Heizung in meinem Zimmer war längst aufgedreht, meine Tasche wurde heimlich nach oben getragen, da war nicht mehr viel zu tun. Also saßen wir bei Brot und Kaffee, später bei geistigen Getränken und erzählten von den Erlebnissen der letzten Tage. weiter lesen »

 

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Frühstück der Aufbruch zu einer – wie sich herausstellte – beeindruckenden Radtour. Von Heiligendamm über Börgerende nach Nienhagen, mitten durch den Gespensterwald. Einer der schönsten Wege, den ich bisher gefahren bin. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Schilfrohrfelder, die aber keine Felder sind, sondern ein See, wie man uns später erzählte. Das alles bei gleißendem Licht, die Sonne tat ihr Bestes.  weiter lesen »

 

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ging der CD-Player in dem tragbaren Radiorecorder nicht. Ob ich es nicht einmal versuchen könnte. Natürlich könnte ich, aber meine Erfahrung in den letzten Monaten war ja eher die, dass elektrische Geräte in meiner Nähe den ordnungsgemäßen Dienst quittieren. Der Bluetooth-Lautsprecher, zwei Laptops, ein Smartphone, die kleine Kompaktanlage. weiter lesen »

 

wurde im Garten nach alter Raku-Technik Keramik gebrannt. So etwas habe ich noch nie gesehen, ich wusste nicht einmal, dass es diese Technik gibt. Aber das ist ja das Schöne am Älterwerden, man lernt nie aus. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Rad ans Meer, saß glücklich mit dem Gesicht in der Sonne an der Mole, später nicht ganz so glücklich mit Buch im Café. Bzw. vor selbigen, für Innenräume war es viel zu mild. weiter lesen »