von vorne. Wir müssen noch mal von vorne machen. Singt der Junge am Legokran. Die Große liegt in der Badewanne. Die Freundin ist wieder da, sie holt die Kleine von der Schule ab. Ich habe gerade festgestellt, dass ich heute noch keine Tablette genommen habe. Die letzten Tage habe ich in einer Art Nebel verbracht. Nebel mit plötzlichen Attacken, die mich fast unter die Decke geschossen haben. Ein vereiterter Zahn wahrscheinlich. Dabei habe ich mich nur von Suppe und Joghurt ernährt.

weiter lesen »

 

 

gehört mir. Die Mächen sind in der Schule, und da ich heute Nacht doch einige Stunden geschlafen habe, bin ich fast wieder ich. Die vorletzte Nacht habe ich mit Zahnschmerzen überwiegend wach im Bett gesessen. In der halben Stunde, die ich dann aber doch geschlafen hatte, träumte ich von einer versteckten Aktion, an der ich teilgenommen habe. Es ging darum, eine Organisation der Lüge und Manipulation zu überführen. Zu diesem Zweck saß ich mit Richtmikrofon und versteckter Kamera in einem Transporter. Danke liebes Unterbewusstsein. Das wäre nicht nötig gewesen.

weiter lesen »

 
 

Und ich wache auf, weil sie irgendwo in mir drin rumoren, und natürlich schlafe ich dann nicht wieder ein. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel gelesen und mich so viel geärgert habe. Studien. Statistiken. Dokumente. Artikel. Interviews. Einerseits bin ich schon wieder ein wenig beruhigt, weil sich inzwischen doch etliche Menschen Gedanken machen und diese auch aussprechen.

weiter lesen »

 

lebendig bleiben und unabhängig, das wünsche ja nicht nur ich mir, das wünschte die Schweizer Psychoanalytikerin Jeanette Fischer auch ihrer Freundin Marina Abramovic zum 75sten Geburtstag. So habe ich es gerade in einem sehr interessanten Interview vom 30. November 2021 gehört. Vorher hatte ich mir noch schnell das Buch bestellt, das nach viertägigen Gesprächen entstanden ist, die beide Frauen 2015 miteinander geführt haben. Ich bin gespannt. Zumal mir mit diesem Interview ein Gedanke eingepflanzt wurde, über den ich so noch nicht nachgedacht habe.

weiter lesen »

 
 

haben es sich anders überlegt. Die Russin und ihr Sohn – das wusste ich von Anfang an -, die Frau aus Österreich, die in der Nähe ihrer Eltern sein möchte. Der Meister wirkte gerade eben ein wenig hektisch in der Küche, er macht sich Sorgen. Kein Wunder, in drei Wochen zieht er mit der Spanierin aus. Ich kenne das alles zur Genüge. Die anfängliche Begeisterung – kann ich auch sofort? – das abrupte Ende. Oh…isse so weit weg von die Stadt. Seit dem Tod des Redners kommen und gehen sie. Wo ist der Zettel, auf dem ich alle Namen notiert habe? Wie viele waren es in den letzten fünf Jahren?

weiter lesen »

 
 

bauen sie Schneefiguren, bei mir fliegen die Marienkäfer durch die Gegend. Die Freundin hat mir den Artikel über die Einsiedelei bei Saalfelden in den Briefkasten gesteckt, für die sie einen neuen Einsiedler suchen, der dort von April bis Oktober leben soll. Interessant, dass ich zuerst in mein E-Mail-Postfach geschaut habe, nachdem sie mir via Messenger „Bitte schauen Sie in Ihren Briefkasten“ geschrieben hatte. Eine richtige Einsiedelei also. Davon abgesehen, dass die bisherigen Eremiten männlichen Geschlechts waren, eindeutig einer Religionsgemeinschaft angehörten, ich glaube, dass meine Vorstellungen doch in eine andere Richtung gehen.

weiter lesen »