Ich habe es mir an meinem Baum gemütlich gemacht. Mit Kissen für den Hintern und einem Glas für das Bier. Dem Baum habe ich selbstverständlich auch etwas von dem kühlen Getränk abgegeben. Gleich wird die Sonne hinter dem Wald verschwunden sein. Dann wird es frisch. Eigentlich wollte ich heute in die Stadt. Aber dann war es so angenehm warm im oberen Garten, das Licht so betörend, und ich bin stattdessen auf den Hügel gestiegen und habe die Aussicht auf mich wirken lassen. Den Blick über Felder, Wiesen, Wald, das Dorf.

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die Sonne heraus, möchte ich die Hängematte spannen. Wie anders ich mich gleich fühle nach anderthalb Regentagen. Doch dann fahre ich mit dem Bus Richtung Stadt, laufe ein Stück auf dem Fränkischen Marienweg hoch zur Ruine der Karlsburg. Wie malerisch sie vor mir liegt. Wie schön der Blick. Wie angenehm, dass ich sie für mich alleine habe. Wahrscheinlich haben die anderen potentiellen Besucher die Wolken, die sich über den Hügeln auf der gegenüberliegenden Seite aufgebaut haben, richtig gedeutet.

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auf den kommenden Winter, von dem einige ja behaupten, er würde der kälteste der letzten zehn Jahre werden. Das könnte passen. Kein Gas, kein Strom, aber kalt. Deswegen ruft das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auch zur Vorsorge auf. Das machen die ja nicht umsonst. Ich habe die Broschüre vor mir liegen. Und auch seriöse Zeitungen – ich lese die Überschriften – rieten in den letzten Monaten immer mal wieder zum Anlegen von Vorräten. Kauft Nahrungsmittel für mindestens zehn Tage. Dazu zwei Liter Wasser pro Person und Tag. Kerzen.

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kann man sich einen Schoppen holen – ein freundlicher Herr hat mir den Müller-Thurgau ans Herz gelegt, gute Wahl – mit dem man sich dann aufs Lügenmäuerle direkt am Fluss setzt. Man kann sich aber auch auf eine der geschwungenen Bänke schwingen, die Beine ausstrecken, mit der Hutkrempe die Augen beschatten und eilige Wolken beobachten. Oder die Ruinen der alten Karlsburg am gegenüberliegenden Ufer bestaunen. Den Geist leeren. Damit bin ich eine Weile beschäftigt. Und dann regnet es auch schon wieder. Das Wetter erinnert an April.

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Blumenkohl geröstet und Crumble gebacken habe – beides oberlecker, ich hätte mich hineinlegen können – informiere ich mich in der Hängematte schaukelnd und dabei gekonnt Espresso trinkend, wie man stilvoll verarmen kann. Ungefähr so, denke ich mir, noch bevor ich eine Zeile des Buches gelesen habe. (Es gibt im Haus eine gute Bibliothek, ich werde länger bleiben müssen.) Stilvoll verarmen. Interessantes Thema. Der Autor Alexander von Schönburg weiß, wovon er schreibt, seine Familie hat seit 500 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet.

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