Die Spanierin schläft, sie hat mal wieder Nachtschicht, der Hausmann will in die Stadt. Da war er lange nicht. Und ich, ich mache heute eine richtige Pause. Das findet der Taxifahrer vernünftig, dem ich gelegentlich von meinen körperlichen Malaisen berichte. In unserem Alter müsse man auf den Körper hören. Mein Argument, er würde doch viel mehr laufen als ich, schneller sowieso – er joggt viermal in der Woche 10 bis 15 km, ihm tut meist nichts weh – ließ er nicht gelten. Er würde das schließlich schon seit 30 Jahren so machen. Wo er recht hat, hat er recht.

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Ich hätte mich gar nicht so beeilen müssen. Die Fähre legte nicht ab. Sie warteten darauf, dass der Nebel verschwindet, aber so oder so würden sie erst in einer Stunde fahren. Eigentlich wollte ich von Alt-Kladow nach Spandau laufen. Dann eben Cecilienhof und Berliner Vorstadt. Mit dem Bus zur Glienicker Brücke. Im Neuen Garten jede Menge Action. Und ich war schon wieder in der falschen Richtung unterwegs. „Kehren Sie um. Dann weiter auf Weck.“ Es dauerte eine Weile bis ich verstanden hatte, dass da nur ein Sandweg gemeint war.

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Sie haben die alte Fähre aktiviert. Man kann wieder oben und draußen sitzen. Aber nur bis die neue Fähre repariert ist. Schade. Ebenfalls schade, dass sich der schöne Landhausgarten, den der Berliner Stadtgartendirektor Erwin Barth Ende der 20er Jahre für die jüdische Bankiersfamilie Fränkel entworfen hat, nur durch den Zaun oder ein Bullauge hindurch betrachten lässt. Da wäre ich doch sehr gerne geschlendert bzw. hätte ich dort sehr gern auf einer weißen Bank mein Frühstück/Mittagessen eingenommen. So konnte ich mich dazu überreden, mit dem Essen zu warten, bis ich die Sacrower Heilandskirche erreicht habe.

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zur Krummen Lanke. Im Büro warten Zahlen auf mich. Spätestens nach anderthalb Stunden überkommt mich dann meist das Verlangen nach Süßem. In den Schubladen unter dem Kopierer gibt es einen stattlichen Vorrat, wie ich weiß, aber ich lebe ja gerade abstinent, was derartige Drogen angeht. Gestern, es war der neunte Tag „ohne“, habe ich das zum ersten Mal von Herzen bedauert. Was hätte ich für ein, zwei oder lieber doch gleich drei Mozartkugeln gegeben.

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Heute mache ich mal eine Pause. Eine erste Zwischenbilanz besagt, dass ich in 6 Tagen 60 km gelaufen bin. Für eine wie mich gar nicht so übel. Obwohl der Mopedfahrer, mit dem ich gestern 10 Kilomenter gelaufen bin, mir wieder mit dem Argument kam, ich würde mich doch sonst auch bewegen. Der überschätzt mich, was ja nett ist, aber ich bewege mich sonst erstens weniger und zweitens eher sporadisch. Außerdem ist da auch eher ein „ich sollte, Bewegung ist gesund“ oder ein Kuchen, der mich lockt, wenn wir an der Ostsee sind. Oder ein Weststrand.

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