habe ich nicht wieder geschaukelt, seit wir an meinem ersten Abend dort gemeinsam bei einem Glas Wein den Tag haben ausklingen lassen. Eine ausreichend breite Matte aus Holz ist das, strategisch auch gut gelegen, und natürlich hat der Mopedfahrer die selber gebaut. Aber wenn ich im Garten sitze, dann meist in der Hollywoodschaukel, die sich unter dem Haselstrauch versteckt. Gestern Abend saßen wir dort noch eine ganze Weile und genossen den leichten Regen, der über uns tröpfelte. Bevor wir die Fähre nach Schweden gebucht haben. Juchu.

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wollte mich über Rostock nach Berlin schicken. Was für ein Schwachsinn. Göttin sei Dank fuhr gerade der Regionalzug nach Elsterwerda ein, als ich den Bahnsteig erreicht hatte. Über Berlin Hauptbahnhof. Den habe ich natürlich genommen. Was für ein angenehmes Reisen, wenn man eine Vierersitzgruppe für sich alleine hat. Schuhe aus, Füße hoch, den Blick über Felder und Wiesen schweifen lassen. So haben es die paar anderen Reisenden auch gemacht. Wir hatten ja reichlich Platz.

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entliebt habe, bin ich heute wieder frisch verliebt. Kein Wunder bei den angenehmen Temperaturen, dem Leben auf den Straßen, den geöffneten Cafés am Markt, das macht die Stadt ja lebendig. Ich mag Güstrow. Und ganz besonders gut gefallen mir die stillen Wege, die zum Inselsee führen. Das Atelierhaus von Barlach ist heute geschlossen, das wusste ich, aber ein Abstecher an den See ist auch ohne einen Besuch dort schön. Zumal es sich sehr nett sitzt im Strandkorb beim Strandhaus, auf der Wiese am See, an einen Baum gelehnt. Genau das richtige Programm für meinen letzten Tag.

 

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werde ich fast zur Tür geschoben. Um 12 wird der Dom geschlossen. Es ist schon 10 Minuten nach. Aber gut, ich hatte eine Stunde mit ihm/ihr. Die Hälfte davon habe ich mal wieder geweint. Still für mich und leise. Nicht unangenehm. Etwas rührt mich in solchen Situationen, ich habe aufgehört darüber nachzudenken, was es nun genau ist. Ich weine. Punkt. Diese Klarheit. Warum hängt er nicht frei? Dieses schmiedeeiserne Dingens darunter störte mich. Aber egal, ich habe sie gesehen. Und ich könnte ihn morgen noch einmal sehen.

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und ich habe nach meinem Umzug direkten Blick auf St. Marien. Was bin ich froh. Hätte ich gestern schon machen sollen, als ich mein müffelndes Zimmer bezogen habe. Ein schönes Zimmer. Geräumig. Wunderbarer Ausblick über Dächer. Eine Badewanne. Aber der Geruch. Ich dachte, wenn ich nachts das Fenster weit offen lasse, würde es heute besser sein. Aber der Tauben-Dreck hat sich über Nacht nicht in Luft aufgelöst, und der ist es wohl, der den Mief verursacht. Eine kurze Mail an die Betreiber, zack, ich habe ein neues Zimmer. Mit Doppelbett und Kirchblick. Und mit guter Luft.

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An meinem letzten Tag bin ich mit der Regionalbahn eine Station bis Kücknitz gefahren, von dort aus sollen es noch knappe 3 Kilometer bis zum Dummersdorfer Ufer sein, dem einzigartigen Landschaftsschutzgebiet an der Trave. Ich weiß nicht, wie ich das mache, aber immer wenn ich aufs Handy schaute, hatte ich noch 45 Minuten zu laufen. Und ohne das Handy hätte ich den schmalen Durchgang schon mal gar nicht entdeckt. Sie halten hier nichts davon, Wanderwege auch als solche auszuweisen. Wie das der Herr W. macht, der noch ganz altmodisch mit einer Karte aus Papier unterwegs ist.

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