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Sie haben die alte Fähre aktiviert. Man kann wieder oben und draußen sitzen. Aber nur bis die neue Fähre repariert ist. Schade. Ebenfalls schade, dass sich der schöne Landhausgarten, den der Berliner Stadtgartendirektor Erwin Barth Ende der 20er Jahre für die jüdische Bankiersfamilie Fränkel entworfen hat, nur durch den Zaun oder ein Bullauge hindurch betrachten lässt. Da wäre ich doch sehr gerne geschlendert bzw. hätte ich dort sehr gern auf einer weißen Bank mein Frühstück/Mittagessen eingenommen. So konnte ich mich dazu überreden, mit dem Essen zu warten, bis ich die Sacrower Heilandskirche erreicht habe.

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zur Krummen Lanke. Im Büro warten Zahlen auf mich. Spätestens nach anderthalb Stunden überkommt mich dann meist das Verlangen nach Süßem. In den Schubladen unter dem Kopierer gibt es einen stattlichen Vorrat, wie ich weiß, aber ich lebe ja gerade abstinent, was derartige Drogen angeht. Gestern, es war der neunte Tag „ohne“, habe ich das zum ersten Mal von Herzen bedauert. Was hätte ich für ein, zwei oder lieber doch gleich drei Mozartkugeln gegeben.

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Heute mache ich mal eine Pause. Eine erste Zwischenbilanz besagt, dass ich in 6 Tagen 60 km gelaufen bin. Für eine wie mich gar nicht so übel. Obwohl der Mopedfahrer, mit dem ich gestern 10 Kilomenter gelaufen bin, mir wieder mit dem Argument kam, ich würde mich doch sonst auch bewegen. Der überschätzt mich, was ja nett ist, aber ich bewege mich sonst erstens weniger und zweitens eher sporadisch. Außerdem ist da auch eher ein „ich sollte, Bewegung ist gesund“ oder ein Kuchen, der mich lockt, wenn wir an der Ostsee sind. Oder ein Weststrand.

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Gestern mit der nordischen Freundin um den Liepnitzsee. Bei schönstem Sonnenschein. Auch dieser See liegt immer noch unter einer Eisdecke, nur an den Rändern gibt es freie Stellen. Gleich am Anfang haben wir eine Gruppe Eisbader getroffen. Vor ein paar Tagen erst haben sie für den RBB gebadet, viele Zuschauer seien da gewesen. Ein nackter Mann mit Axt in der Hand hackte eine Gasse zu einer eisfreien Stelle. Ein kleiner Junge rannte immer wieder glücklich in das kalte Wasser.

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Wieder sitze ich auf einem Baumstamm. Sinnend, den Kaffeebecher in der Hand. Wie gut das riecht. Und der Geschmack erst. Heute zog es mich noch früher nach draußen. Ungefrühstückt. Mit nur einem Kaffee im System. Es fällt mir nicht schwer, auf Alkohol und Zucker zu verzichten, aber Kaffee, nee, das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Nun, das habe ich mir auch nicht vorgenommen für die 40 Tage ohne. Das mit dem Laufen habe ich mir auch nicht vorgenommen, das ist eher so ein Drang, von innen heraus. Geh in den Wald, an den See. Spüre den Wind auf der Haut. Die Sonne.

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