20200120_132220 weiter lesen »

 

ein Buch von Doris Dörrie mit, in dem es um das Schreiben geht. Die Ratschläge, die das autobiografische Schreiben betreffen, sind nicht neu, aber die Texte der Autorin, in denen sie aus ihrem eigenen Leben erzählt, die lese ich mit roten Ohren. Sogar ein Rätsel hat sich für mich gelöst. Atom Heart Mother heißt die LP von Pink Floyd, auf der man u. a. hören kann, wie ein Spiegelei gebraten wird. Es war die erste LP, die sich Doris Dörrie gekauft hat.   weiter lesen »

 

und ich überlege, wo dieser Tag geblieben ist. Ein bisschen geschrieben, mit dem  Hausmann gplaudert, mit dem ich gestern das erste Mal in diesem Jahr auf der Rehwiese in der Sonne gesessen habe. 45 Minuten lang. Als wäre es tatsächlich schon Frühling. Heute hat der gute Mensch Grundrisse von den einzelnen Etagen gezeichnet, damit das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten sich genau vorstellen kann, wo unser neuer Mitbewohner sein Haupt betten wird. Und wer sonst noch bettet. weiter lesen »

 

20200116_114800

 

leuchtet die Sonne mein Zimmer aus. Dieses strahlende Licht nehme ich als Verheißung auf den Frühling. Der von mir aus mit Riesenschritten kommen kann. Irgendwann ab Mitte Januar, ab jetzt also, habe ich genug vom Winter, genug von den stillen dunklen Tagen. Zu denen allerdings ganz wunderbar die Trompete von Miles Davis passt. Gestern habe ich die Dokumentation “Birth of the Cool” gesehen. Guter Film, wenn ich mal von der rasanten Schnittfolge und den für mich zu vielen erzählenden Stimmen absehe.   weiter lesen »

 

20200113_154957

 

wenn ich mich am Anfang sträube, wenn ich denke, was soll das jetzt, nein, im Raum bewegen möchte ich mich nicht, und etwas Gescheites schreiben kann ich heute sowieso nicht. Dann verschwinden aber immer mehr Hasen im Unterholz, es wird nicht nur gedichtet, sondern auch eine Menge gelacht, und nach zwei Stunden habe ich gute Laune. Schöner Kurs, den die Freundin da in der Remise anbietet. Ich musste Göttin sei Dank auch keine Figuren wie beim Salsa tanzen.  weiter lesen »

 

nicht lange auf sich warten lassen. Blaumeisen, Kohlmeisen, da ist einiges los. Auch der Buntspecht und das Rotkehlchen waren schon da, ebenso der Eichelhäher, der sich aber nicht an den Knödelboy traut. Ob er vielleicht die Nüsse geklaut hat, die für die Eichhörnchen gedacht waren? Hatte der nicht gerade so etwas Triumphierendes in den Augen? Meine Augen sind müde, aber ich bin auch noch nicht richtig fit. Werde später trotzdem zum Nachmittagskonzert gehen, meine Begleitung gehört mit zum Geschenk. weiter lesen »

 

Rehwiese am 6.1

 

noch nicht bemerkt, dass ich wieder da bin. Alle anderen schon. Gestern Abend nach der Begrüßung in der Küche erzählten wir  mal wieder fröhlich durcheinander. Wie die Weihnachtstage waren, wer wo Silvester gefeiert hat, was man sich halt erzählt. Ich berichtete von dem neuen Mitbewohner, dem es das LAGeSo schwer macht, tatsächlich unser neuer Mitbewohner zu werden. Plötzlich sollen Grundbucheintrag und Vollmachten beigebracht werden, die bisher nicht nötig waren. weiter lesen »