Gestern Abend mit der Freundin in die Sauna am Stölpchensee. Ein Genuss für uns beide, andere Menschen finden es befremdlich. Was? Bei diesen Temperaturen? Ja, genau das lieben wir. Von der großen Hitze in die danach eher als angenehm empfundene. Und wo kann man entspannter plaudern als auf einer Dachterrasse, von warmen Winden gestreichelt? Ich hatte kurz überlegt, mit  nach Celle zu fahren. Haus und Gästezimmer zu besichtigen, Zeit mit der Mutter der Freundin und den Kindern zu verbringen. Doch das Auto hat keine Klimaanlage. weiter lesen »

 

Es ist 9, ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so lange geschlafen habe. Unser Syrer ist mit einer ehrenamtlichen Betreuerin beim Jobcenter, sie wollen später noch ein paar Formulare vorbei bringen, gefühlte 50 mussten sie noch einmal ausfüllen, und ob er bei dieser Gelegenheit vielleicht schon den Schlüssel bekommen kann. Natürlich, das ist kein Problem. Ich musste mich nur ein wenig sammeln, weil ich im ersten Moment nicht wusste, in welchem Bett ich mich befinde. In meinem eigenen, das ist beruhigend.

 

Wieder zu Hause. Viel Zeit für mich allein hatte ich gestern dann nicht mehr auf dem Hof. Noch einmal an den See, noch einmal auf dem Baumstamm sitzen, ein paar letzte Fotos. Keine Kraniche, die kommen nur abends, ich fühlte mich eigenartig, wehmütig, traurig. Und natürlich hatten die Damen im Auto keinen Platz für meinen Koffer. Man soll nicht glauben, was da so alles hin und her gefahren wird. Aber wenigstens eine Tüte haben sie mitgenommen, gefüllt mit Tomaten und Gurken, die der nette Nachbar noch extra schnell für uns auf seinem Feld geerntet hatte. weiter lesen »

 

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Neben mir sitzt G. und tippt auf ihrem Handy. Keine Geräusche aus dem Zimmer der Mädels. In der Küche wird Obst geschnibbelt. Gestern Abend habe das Buch von Katharina Hacker “Eine Art Liebe” ausgelesen. Von Moshe, früher Moses, dem Israeli, und Jean, Franzose, Trappist. Moshe hat seine Geschichte – vor allem auch die Geschichte einer Freundschaft, Schuld spielt ebenfalls eine Rolle – der Erzählerin “geschenkt”, damit sie sie aufschreiben soll. Wie mir Google erzählt hat, handelt es sich dabei in weiten Teilen um die Lebensgeschichte des Historikers Saul Friedländer. weiter lesen »

 

Meinem Gefühl nach essen wir ständig. Dezent noch am Morgen, mit Porridge und Obst, die eine oder andere gestattet sich später ein kleines zweites Frühstück. Mittags werden Reste vom Vortag phantasievoll verarbeitet, am Nachmittag gibt es leckeren Himbeer-Kuchen aus Rhinow, und wenn keiner da ist, steht wenigstens Eis im Kühlfach. Nicht zu vergessen die abendliche Hauptmahlzeit, die von guten alkoholischen Getränken begleitet wird. Einfache, regionale Küche. Köstlich. Und überwiegend Bio. Natürlich. Wenn sich das demnächst mal nicht auf meinen Hüften wellt. weiter lesen »

 

Ein Besuch im Havelland undenkbar ohne einen Abstecher ins Strandgut in Hohennauen. Der Tisch war für 18 Uhr reserviert, eine der Fahrerinnen wollte im Hellen nach Hause. Da neulich vor meinem geistigen Auge ein Gin-Tonic erschienen war, gab es den zur Einstimmung. Nicht für die Fahrerinnen natürlich. Manchmal muss es eben Gin-Tonic sein. Ein anderes Mal ein Aperol Spritz, Gott sei Dank hatten die Mädels gestern nach langer Suche tatsächlich Aperol im Haus gefunden. Und nein, ich wollte beim Essen nicht stöhnen und seufzen. Das muss spontan in mir aufsteigen.

 

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Mit der Gießener Freundin nach Rathenow. Wir hatten nichts dabei für das nächste Geburtstagskind. Für die nächste Geburtstagsfrau. Im Zentrum nette kleine Läden, die man sich durchaus einmal ansehen kann. Die Freundin hat jetzt eine neue Bluse. Ich habe einiges anprobiert, aber nichts gekauft. Auch ein Café haben wir gefunden. Den Cappuccino servieren sie mit Sahnehaube. So schlecht ist das gar nicht. Und ein Geschenk haben wir natürlich auch. weiter lesen »

 

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