Als ich gestern nach der Praxis bei den Mädels war, sahen die beiden aus, als hätten sie vorher bis zu den Ellbogen in Erde gesteckt. Schmutzig aber glücklich. Diese seligen rosigen Gesichter. Sie haben dann eine Pause eingelegt, und wir haben bis in die Dämmerung hinein geplaudert. Es ist wirklich ein Geschenk, wenn man nur ein paar Minuten laufen muss, um  gute Freundinnen zu treffen. Den Heimweg habe ich mit Fingerhut und Elfenspiegel im Gepäck angetreten. weiter lesen »

 

20171015_183334-1

 

Manchmal vertrödele ich mich am Samstag. Die Chance dazu ist noch größer, wenn ich am Vorabend mit dem Mopedfahrer in der Sauna war und den Vormittag bei ihm verbracht habe. Wenn ich diverse Cappuccinos getrunken, den Garten mit den fehlenden Bäumen besichtigt und noch ein paar Blicke durch das neue Mikroskop geworfen habe. Auf tote Stubenfliegen, Reste von Pilzen und Pflanzen. Das alles sind kleine Wunderwerke, ich vergesse das leicht. weiter lesen »

 

IMG-20171012-WA0005

 

Die Zutaten für das Essen heute Abend sind besorgt. Mein Beitrag – das Dessert – steht sogar schon fertig im Kühlschrank. Auch ein Geburtstagsständchen haben der Hausmann und ich der Yogalehrerin heute Morgen gesungen, obwohl ich noch gar nicht richtig da war.  Aber was tut man nicht alles für eine frisch gebackene 50jährige. Die noch so jung aussieht. Verdammt jung sogar. Während ich bald noch sehr viel älter aussehen werde, als ich ohnehin bin. weiter lesen »

 

20171012_113148-1

 

Heute Nacht saß ich plötzlich im Bett. Zuvor hatte ich mir wieder einmal eine Geschichte ausgedacht. Sie spielte in Marrakesch, die wichtigsten Protagonisten eine Frau und ein Mann. Sie wollte sich die grünen Oasen in der Stadt ansehen, die kleinen verborgenen Parks, von denen sie in einem Radio-Feature gehört  hatte, er war einer der Planer dieser Oasen. Ihre Sehnsucht war vage, sein Bart kratzte.  weiter lesen »

 

Der trübe Tag hat mich gestern eingelullt. Verleitet. Dazu, am Fenster zu sitzen, zu lesen, zu schauen, völlig absichtslos, einen Kaffee nach dem anderen zu trinken. Habe es aber auch geschafft, ein Mittagessen für den Hausmann und mich zu bereiten. Kaffee und Kuchen inclusive.  Für die Praxis war es dann allerdings zu spät. Kurze Gespräche wurden möglich. Der Franzose ist in eine Japanerin verliebt. Wenn das so weitergeht, laufen hier bald nur noch Pärchen herum. weiter lesen »

 

20171008_102727-1

 

Mit dem Bus von Buckow eine Stunde nach Straußberg getuckelt. Dann mit der S-Bahn bis Friedrichstraße, wo ich umsteigen wollte. Allerdings wusste ich nichts von Xavier. Der S-Bahn-Verkehr unterbrochen. Die Informationen schleppend. Es fahren nur da und dort noch Bahnen. Aha. Dann fuhren plötzlich gar keine S-Bahnen mehr. Bitte versuchen sie, anderweitig nach Hause zu kommen, und da bleiben sie dann bitte. Nett gesagt. weiter lesen »