Mit den Mädels und dem Hausmann das neue Ritual gepflegt. Endlich den Film über Rumi angesehen, der so dilettantisch gemacht ist, wir hätten ihn gleich ausschalten sollen. Dafür das Gespräch im Anschluss wieder sehr lohnenswert. Sollte ein Pfarrer nicht wenigstens an Gott glauben? Und wie ist es mit uns? Die wir ja nicht einfach glauben, die wir wissen wollen? Agnostiker wohl alle vier. Wir wissen nicht, ob da “was” ist, vielleicht ja, vielleicht nein. weiter lesen »

 

Am Himmel ein ständiges Leuchten und dazu dieses ineinander übergehende Krachen, da hat sich einiges ausgetobt heute Nacht. Ich liebe das, wenn ich im Trockenen bin. Hoffentlich haben es der Hausmann und der Syrer heil nach Hause geschafft, sie waren gestern Abend in der Moschee. Wahrscheinlich nicht in der, die nicht wirklich muslimisch ist. Weil da Frauen ohne Kopftuch und neben Männern beten, Frauen sogar das Gebet anleiten dürfen. weiter lesen »

 

Das hätte ich mir eigentlich denken können. Fête de la Musique in der Stadt, alles umsonst und draußen, da möchten vielleicht auch andere Menschen sich mal die Nordischen Botschaften ansehen und bei finnischem Tango Mittsommer feiern. Die geladenen Gäste drinnen im Garten noch beim Speisen, auch Sigmar Gabriel soll da gewesen sein, das Volk draußen vor der Tür. Ganz relaxt. Nette Leute lernt man da kennen, aber bis wir es hinein geschafft hätten….. weiter lesen »

 

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Auch wenn es im Delphi offensichtlich keine Klimaanlage gibt, wie mir in der heißen S-Bahn noch in Aussicht gestellt wurde, gelohnt hat sich der Kinobesuch mit den Freunden auf alle Fälle. Schon das Buch von Eugen Ruge “In Zeiten des abnehmenden Lichts” hatte mich beeindruckt, nun haben Matti Geschonneck und Wolfgang Kohlhaase (lang lebe er und hoch) mit großartigen Schauspielern einen feinen Film daraus gemacht. weiter lesen »

 

Heute Morgen saß ich mit Herrn Hausmann im Kleinen Salon. Gestern haben wir mit dem Besuch im Blauen Salon kaffeetisiert. Und heute Abend vor dem Tatort werden wir vielleicht im Westflügel ein Glas Wein trinken. Salon hört sich interessanter an als Terrasse, Westflügel klingt irgendwie netter als Vorgarten. So kann man sich die Welt schön reden. Während der Hausmann jetzt bestimmt auf dem Kudamm in der Hitze schmort  (wegen ein paar alter Autos), denke ich noch über das Neuerfinden nach, von dem der Freund der Freundin gestern sprach. weiter lesen »

 

Sie hatten ihm ein paar Zähne ausgeschlagen. Eine Katastrophe für einen Trompeter. Mühsam musste er eine neue Technik entwickeln, noch einmal neu lernen. Und deswegen saß er aus dem Mund immer weiter blutend in der Badewanne und hörte nicht auf zu spielen. Denn das war alles, was er wollte. Einer der eindrucksvollsten Momente für mich in dem Film “Born to be blue“. Er nahm das Methadon und blieb für eine Weile clean. weiter lesen »

 

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In der Nacht hat es heftig geregnet. Im Traum war ich in der Laube in Buchholz. Habe Dinge weggeworfen, die sich auf dem Vorsprung vor dem kleinen Küchenfenster befunden hatten. Dieser Vorsprung muss das Dach von der Kühlgrube gewesen sein. Auf alle Fälle waren alle Dinge alt und morsch, fielen auseinander, kaum dass ich sie in die Hand genommen hatte. Gab es dieses Fenster überhaupt? Ich bin mir nicht sicher. Andererseits haben wir sehen können, ob die Nachbarn da waren. Ohne dieses Fenster wäre das nicht möglich gewesen. Keine weiteren Menschen. Nur ich und das alte Zeug.