Die Freundin kocht. Mir tut der untere Rücken weh. Dabei sind wir angeblich nur 8900 Schritte gelaufen. Ein paar auf dem Weihnachtsmarkt im Stift Neuburg, den Rest durch die Altstadt von Heidelberg, wo sich außer uns noch viele andere Menschen aneinander vorbeigeschoben haben. Wieder andere saßen in netten Kneipen oder Cafés. In der L’Epicerie sah ich, wie meine Freundin schöne Tüten mit erlesenen Gewürzen streichelte. Sonst streichelt sie Bücher. weiter lesen »

 

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Die Wetter-App warnt vor extremer Kälte. Früher empfand ich – 20 Grad als extrem, die Zeiten haben sich geändert, offensichtlich glauben Meteorologen heute, dass schon -1 Grad mich in Bedrängnis bringen könnten. Die Freundin ist im Büro. Gestern Abend hat sie noch hurtig eine köstliche Rote-Linsen-Kokossuppe gekocht, in die ich mich hätte hineinlegen können, so lecker war die. Helfen durfte ich nicht, auch später war das nicht erwünscht, angeblich macht sie das nervös. Reden war natürlich erlaubt.     weiter lesen »

 

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Als ich heute Morgen noch nicht ganz wach in der Küche auftauchte, stand die Thailänderin vor mir auf einem Hocker. Ist doch gleich eine andere Stimmung im Haus. Ein echter Mensch, jemand der redet. Ich freu mich, dass sie wieder da ist. Und das nicht, weil sei die diversen Plastikdosen und andere im Einbauschrank befindliche Utensilien sortierte. Alles schön ordentlich über- und ineinander. Als nächstes wollte sie sich um die Fächer in der Kühlschranktür kümmern, auch dort wäre Handlungsbedarf. Wohin soll das führen? Sie hat noch einen Monat frei. weiter lesen »

 

Eine angenehme Frische, die sogar mich dazu verführte, ein wenig schneller zu laufen. Vom frühbarocken Schloss Friedenstein den Berg herunter, vorbei an der gerade in Sanierung befindlichen Wasserkunst, den Weihnachtsmarkt umkreisen, nicht nur umkreisen, die Thüringer Bratwurst lag leider länger in meinem Magen. Viele schöne alte Häuser rund um Butter- und Hauptmarkt. Den Berg wieder hinauf, nach einer Pause wieder hinunter, so ging es die ganze Zeit. Dafür haben wir wahrscheinlich das Wichtigste nun gesehen. weiter lesen »

 

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ist der Retriever mal wieder gefallen. Irgendwie knickt sein Hinterteil weg, nach einer Schrecksekunde steht er wieder. Die paar Stufen hoch muss er geschoben werden, gestern brauchten wir eine Stunde, bis er oben war. Heute Morgen der Schreck. Der Hund steht nicht auf. Es nützt auch nichts, ihm sein Fressen vor die Nase zu halten. Er möchte, aber er kann nicht. Dazu dieser traurige Blick. Gefressen wird also im Liegen. Ich rufe den Taxifahrer an, der sich mit Hunden auskennt. weiter lesen »

 

irgendwie vergeht die Zeit am Morgen immer so schnell, werde ich zum Bus gebracht. Beim letzten Mal bin ich tatsächlich in den falschen gestiegen, bemerkte dies aber erst nach etlichen Stationen, da ich mich sofort in mein Buch vertieft hatte. Diesmal also steige ich in den richtigen Bus, besorge in Schlachtensee noch schnell alles, was wir für das Mittagessen bei der Freundin brauchen, dank Hausmanns wohlwollender Unterstützung gelingen die Käsespätzle dann vorzüglich. weiter lesen »