Mein neuer Laptop, mein neues Glück. Da reicht eine sanfte Berührung, schon reagiert das Touchpad. Auch Scrollen ist wieder möglich. Windows 10 gar nicht so viel anders als Vista. Der Laptop für die Afghanin nicht ganz so frisch, aber für eine Anfängerin mehr als okay. Lang lebe der Mopedfahrer und hoch. Als ich gestern Abend mit den beiden Geräten, die immer schwerer geworden waren, endlich in der S-Bahn saß, dachte ich für einen Moment, ich müsste mich hinlegen. So müde war ich plötzlich, noch dazu war mir heiß, obwohl längst ein kühler Wind wehte. weiter lesen »

 

Zuerst sah ich die große Schüssel, sie leuchtete geradezu vom Bürgersteig  zu mir herauf in die erste Etage. Die Frau, die leider nur drei Monate bei uns war, trug sie mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Baiser mit Sahne und roten Beeren…nicht nur eine Augenweide, auch köstlich vom Geschmack.  Unsere Unterhaltung so vertraut, als hätten wir Jahre miteinander verbracht. Auch eine, die sich nach Stille und Landleben sehnt, mit der man entspannt lachen und weinen und über die Sehnsucht nach Transzendenz reden  kann.  weiter lesen »

 

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Mir gefallen die aktuellen Temperaturen. Die Schwestern musste ich gestern allerdings mit warmen Decken und Tüchern versorgen. Wir waren dran mit Kochen, ich hatte draußen gedeckt. Wenn es so weitergeht, muss dem Hausmann ein Michelin-Stern verliehen werden. Er hatte den Nachtisch zu verantworten, und plötzlich wurde da von einem Erdbeerspiegel gesprochen, der doch noch so gut auf den Grießpudding passen würde, die Erdbeeren darüber natürlich auf Sahne gebettet… weiter lesen »

 

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Mit der Familie, den Freunden und Nachbarn zur Wiese. Das letzte Geleit. Obwohl ich sonst schnell und häufig weine, die Rede des Pfarrers hatte mich kalt gelassen. Zu viel christliches Salbadern für mein Empfinden. Aber wer weiß, der Freundin hätte es vielleicht gefallen. Berührend die Tochter, die von ihren beiden großen Söhnen gehalten wurde. Und dann das Licht, das durch die Blätter der Birke fiel,der leichte Wind, der Sand, der durch meine Finger auf die blaue Urne rieselte.  Adieu.

 

Die frohe Botschaft habe ich gleich an den Mopedfahrer weitergeleitet, zumal ich seine Stimme ganz klar im Ohr hatte. “Habe ich dir doch gleich gesagt.” Stimmt. Er hält mich für fitter als ich mich selbst. Aber das Belastungs-EKG zeigte tatsächlich, dass ich gut in Form bin. Das Training auf dem Darß wahrscheinlich.  Ob ich schon an die Lunge oder an eine Allergie gedacht habe, wollte der Kardiologe wissen. Habe ich.  weiter lesen »

 

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Immer am See entlang. So bin ich gestern zum Chor gefahren. Das sind zwei Kilometer, vielleicht auch drei. Ganz gemütlich. Danach wieder diese Kurzatmigkeit, der hochrote Kopf. Singen klappte dann aber. Obwohl ich auch Probleme habe, einen längeren Ton zu halten. Die Holländerin macht einen sehr guten Job. Es macht Spaß, mit ihr zu singen. Auch wenn ich mit den Texten kämpfe. Manchmal lachen wir herzhaft, weil jede der Altos in einer anderen Stimmlage singt.

 

Die Freundin fragt in ihrer Mail, ob es vielleicht heute extra nicht so heiß wäre, damit mir das Ankommen leichter fällt. Sie weiß, wie sehr ich Hitze hasse. Dafür würde sie sich dann auch gern mal wieder Socken anziehen. Danke, sehr freundlich. Wenn es doch so einfach wäre. So einfach wie diese Woche auf dem Darß. Wie leicht ich mich dort gefühlt habe. Als wären ein paar Kilos von mir genommen. Real sind alle noch da. Natürlich. Trotz der Rad-Exzesse. (Scherz!) weiter lesen »