Steine

 

den nördlichsten Punkt Sylts besucht, den Ellenbogen bei List, der auch der nördlichste Landpunkt in Deutschland ist. Eine Dünenlandschaft, grün und braun gesprenkelt, nicht ganz von dieser Welt. Schmale Wege führen zum Strand, das Baden soll dort lebensgefährlich sein. Als ich die großen Wellen fotografieren wollte, war das Smartphone weg. Ich wusste sogar, wo es war. Im Dixi Klo am Parkplatz. Ich erinnerte mich nämlich plötzlich an das Geräusch, das mich so irritiert hatte. Eine Art Aufschlag. Also lief ich so schnell ich konnte zurück.   weiter lesen »

 

Am Leuchtturm weiter lesen »

 

hatte fast eine Stunde Verspätung. Immer wieder lief mir unter der Maske der Schweiß über das Gesicht. Gott sei Dank saß niemand neben mir, das hätte mir den Rest gegeben. Mit Wartezeiten war ich acht Stunden unterwegs. Aber wann wird man schon mal nach Sylt eingeladen. Das passiert ja eher selten bis gar nicht. Die Freunde stehen entspannt am Ende des Bahnsteigs. Sie haben einen langen Spaziergang am Meer hinter sich und immer noch gute Laune. Meine Freundin sieht aus wie eine von den Schönen und Reichen, die man hier ja an jeder Stelle findet. Klassisch maritim. weiter lesen »

 

Westerland

 

Gestern Morgen habe ich im Bett über Max Tegmark gelesen. Angeregt wahrscheinlich von der Idee einer Freundin, der Hausmann könne doch einen Vortrag zum Thema “mathematisches Universum” halten. Ich werde bei wissenschaftlichen Vorträgen oft so müde, aber Information schadet natürlich nicht, dachte ich mir. Und ebenso natürlich finde ich die Idee vieler gleichzeitig existierender Universen spannend, die ist auch nicht neu, darüber schrieb schon Juli Zeh in ihrem 2007 veröffentlichten Roman “Schilf”. weiter lesen »

 

Meisenkasten weiter lesen »

 

hörte ich das heisere Bellen eines Fuchses. Mal kamen die Rufe von der Straße, dann wieder aus den angrenzenden Gärten. Paarungszeit ist eigentlich nicht, vielleicht wollte er sein Revier verteidigen. Vielleicht hat er sich aber auch mit dem schwarzweißen Kater angelegt, der vor niemanden Angst oder gar Respekt hat. Ich erinnere mich, wie seine Dosenöffnerin vor ein paar Jahren bei unserem offenen Garten von seiner Angewohnheit berichtete, in fremde Häuser zu gehen und dort ins Bett zu kacken. Er hatte eine schlechte Kindheit. Natürlich. weiter lesen »

 

Kreuz und quer lesen

 

habe ich bei der Freundin um die Ecke den Rollrasen bewundert. Wie schön die Blumenrabatte nun zur Geltung kommt, das gesamte Areal erscheint größer. Jetzt bestaune ich bei einer anderen Freundin Gemüse, das in praktischen Holzkisten wächst. So etwas möchte ich auch haben. Lecker die kleine gelbe Tomate, die sollte ich mir für das nächste Jahr merken. Ich erzähle von der Doku über Beate Pieper, die in Wolfenbüttel alte Tomatensorten züchtet. Und natürlich zeige ich auch stolz das Foto von unserem neuen Nistkasten. Da hat der Niederbayer ein echtes Disignerstück kreiert.  weiter lesen »