Gestern habe ich die Wegbeschreibung gelesen, die uns die schwedischen Tauschpartner geschickt haben. “Fahren Sie den Hang hinunter. Keine Sorge, Sie werden nicht im Wasser landen.” Bei mir löst so etwas ja eher eine Sorge aus, aber der Eindrittelkoch ist zuversichtlich, und natürlich vertraue ich ihm. Ob ich dagegen morgen schlafen werde, wo ich im Moment doch sowieso kaum. Die Aussicht, um vier aufstehen zu müssen und ein Flugzeug zu besteigen, könnte mir den Rest geben. weiter lesen »

 

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Die Lüftung vom Hotel rauscht. Über mir trainiert jemand auf dem Laufband. An den Knödeln hängen Spatzen. Manche kommen nur angeflogen und versuchen flatternd, einen Bissen zu nehmen. Sie wissen anscheinend nicht, wie man auf einem Ampelarm landet. Heute Nacht eine neue Strategie für die Wachphase ab 1.30 Uhr entwickelt. Sofort aufgestanden. Den heißen Körper auf der Terrasse abgekühlt. Danach Krimi gelesen. Das hat mich – für zwei Stunden zumindest – abgelenkt. weiter lesen »

 

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Abends noch einmal vor die Tür, um zu sehen, in welchen Farben der Dom leuchtet. Blumen, Vögel, Wasserfälle, allerlei Exotisches säumte unseren Weg. Was blieb Dali anderes übrig, als mit den Augen zu rollen. Und dann noch all die Menschen, die extra angereist waren und sich die Linden entlang schoben. Nicht nur für mich eine Reizüberflutung. Wir haben auf halben Weg kehrt gemacht und sind auf Nebenstraßen zurück. weiter lesen »

 

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Nach unruhigen Nächten mit kurzen Schlafphasen eine kleine Entspannung. Durchgeschlafen. Wach um  halb acht. Schlagartig. Das ist kein ruhiges in den Tag hinein, das ist eher, als würde mir jemand auf den Kopf hauen. Gestern Nachmittag das Treffen mit den Kindern der Eigentümerin. Sie hatten ihre jeweiligen Ehepartner dabei, so dass hier plötzlich vier Menschen im Garten standen, herum schlenderten, sich erinnerten. Aber das war doch früher so, und hier stand doch, und wollen wir nicht mal da schauen. weiter lesen »

 

Es schaukelt immer nur eine Meise an der Ampel, dabei könnten doch vier. Gestern saß unten auf dem schweren Gartentisch, den ich als Futterstelle für die größeren Vögel auserkoren habe, ein fetter Eichelhäher. Sich alle zwei Sekunden umschauend pickte er in den Körnern. Nahm zwischendurch einen Schluck aus der Tränke. Das war nach dem Gespräch mit unserem neuen Mitbewohner. Da wussten wir noch gar nicht, dass er der neue Mitbewohner sein wird. Seine Zusage hat er dann gestern Abend gesimst. So schnell hat sich noch keiner entschieden.  weiter lesen »

 

Gestern Morgen mit dem Rad an den See, der herbstlich vor mir in der Sonne glänzte. Als würde an einigen Stellen ein goldener Film auf ihm liegen. In der Luft ein angenehm würziger Duft, der Wind für meine empfindlichen Ohren zu kalt. Ich hätte eine Mütze gebrauchen können. Nur wenige Menschen unterwegs. Blätter taumelten, schwebten mir entgegen, unter den Reifen knirschten Eicheln. Es gibt so viele in diesem Jahr, hier im Garten haben wir sie mit dem ersten Laub zusammen in großen Säcken versenkt. weiter lesen »