Gestern habe ich mit unserem Syrer zusammen versucht, die Verstopfung im unteren Bad zu beseitigen. (In SEINEM Nachlass hatte ich nämlich ein Abflussreiniger-Set gefunden. Noch nicht benutzt. Nicht einmal ausgepackt. Typisch.) Aber wir haben das nicht geschafft. Im Gegenteil. Heute die Fachfirma angerufen, Montag kommt ein Monteur. Nach unserer verunglückten Aktion habe ich ihn mit der Praxis des Inhalierens mittels Dampfbad bekannt gemacht. Vielleicht lindert es seinen Schnupfen ein wenig. Es hat ihn ziemlich erwischt. Aber er hat immer noch gute Laune. weiter lesen »

 

Gras geharkt, Terrasse gefegt. Solche Arbeiten erledige ich am besten gleich nach dem Aufstehen. Bevor ich mir das anders überlegen kann. Heute Morgen war es kühl. Aber die Luft. Das Licht. Meine Lieblingsjahreszeit. Von unserem Steuerbüro ist endlich das Formular R 230 gekommen. Sie haben vier Wochen zum Ausfüllen gebraucht. Für drei Wörter und eine Zahl. Die Heizung funktioniert auch noch. Und die nächste Ladung Öl kommt übermorgen. Allet jut.

 

Während ich fort war, hat die Yoga-Schnecke den Rasen gemäht. Das Gras muss noch zusammengeharkt und dem Kompost übergeben werden. Und die Terrasse könnte auch gefegt werden. Die Eichhörnchen machen Dreck. Jetzt  balancieren sie auf dünnen Ästen, Nüsse in den kleinen Schnauzen. Das sieht komisch aus. Obwohl ich gestern dachte, ich wäre eine der letzten, war an der Schule noch jede Menge los. Die Nikolasseer lassen sich Zeit. Wählen auf den letzten Drücker. Aus für die Große Koalition. Zumindest hoffe ich das. Und dann hoffe ich noch, dass sich die AFD selbst zerlegt.

 

Der letzte Tag. Die letzte Stunde am Strand von Ahrenshoop. Der Mopedfahrer musste natürlich noch einmal ins Meer springen. Und dann noch einmal. Weil das so wunderbar erfrischend wäre. Für mich ist etwas erfrischend, wenn ich vorher geschwitzt habe. Mir hätte eher jemand einen Grog vorbei bringen können. Im Café Namenlos kostet ein Milchkaffee 4,80 Euro. Sie lassen sich die Aussicht bezahlen. Das Marmorklo. Schade, das war früher so sympathisch hier.

 

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Wenn ich mich schon im Vorfeld so anstelle. Wenn ich es mir eigentlich leichter machen, einen bequemeren Weg einschlagen will. Wenn ich sowieso nicht so weit und nicht so lang. Dann sollte ich es besser gleich sein lassen. Weil alles nur schlimmer wird, als ich mir das vorstellen kann. Der Weg am Bodden entlang nach Wieck auf keinen Fall schöner als der durch den Wald, und weniger Wind, nö. Radler kolonnenweise. Meine Laune katastrophal. weiter lesen »

 

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Duschen und Haare waschen, das schaffe ich immer wieder bequem in drei Minuten. Warm ist es noch nicht. Musste mir eine Fleecejacke vom Mopedfahrer borgen. Als ich meine Sachen gepackt habe, war mir so heiß, da konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich je wieder frieren würde. In der Nacht müssen Tiere – Füchse wahrscheinlich – mit meinen Stiefeln gespielt haben. Anders kann ich mir nicht erklären, wie sie dorthin gekommen sind, wo ich sie gefunden habe.  weiter lesen »

 

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Während es im restlichen Deutschland regnen soll, haben wir das allerbeste Wetter hier. Sogar ins Meer gehe ich. Unerschrocken und zügig. Auch wenn es keine 18 Grad hat. Da staunt der Mopedfahrer. Gestern Abend kamen drei Amazonen mit ihren Schimmeln. Ein schönes Schauspiel. Und wieder dieses wunderbare Licht. Heute am späten Nachmittag fährt tatsächlich ein Schiff zu den Kranichen. Wahrscheinlich ohne uns. Es ist uns zu früh.  weiter lesen »