Ob das der Freund ist, der schon den Bus aufräumt? Oder wieder nur der Nachbar? So wie heute Morgen, als ich aus dem Bett gesprungen (okay, gekrochen) bin, weil es so gut nach Kaffee roch? Und dann gab es keinen. Jedenfalls nicht bei uns. Aber selbst ist die Frau, das ist natürlich kein Problem. Ein echtes Problem dagegen ist die Seele. Bzw. ihre Abwesenheit. Der Körper hier, sie schwebt noch irgendwo über Schweden. Über der Hanöbucht. Oder über der beeindruckenden Schärenlandschaft des Asnen Sees, an dessen Ufern wir die letzten Tage an unterschiedlichen Plätzen verbracht haben. Der letzte der schönste.

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Nach der Lektüre des wunderbaren Aal-Buches war es schwierig, etwas ähnlich Gutes zu finden, zumal die Auswahl nicht so groß ist. Doch nun lese ich schon wieder ganz begeistert „Die Liebe und ihr Henker“ von Irvin D. Yalom. Der Freund hat es eingepackt, aber der kämpft mit John Irving, und ich fürchte, Irving verliert. Aber das soll mir egal sein, denn ich versinke in den wenigen Stunden, die ich hier tatsächlich nur lese, in Yaloms Fallgeschichten. Er schreibt so interessant, spannend geradezu – mit Erlaubnis seiner Patienten/Klienten selbstverständlich -, dass ich sogleich eine Therapie bei ihm anfangen möchte.

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nach Trollberget ist der Freund unterwegs. Er will mir etwas von den Schätzen mitbringen. Wir haben schon einen gemeinsamen Anlauf unternommen, aber dann war mir der Weg zu blöd, es fing an zu regnen, und eigentlich wollte ich auch nach Alshult ins Kulturkafe. Das ist vor Midsommar nur an den Wochenenden geöffnet, also war heute die letzte Chance für uns, dort ein Eis oder ein Stück Kuchen zu essen. Wir entschieden uns für das gute Lakritz-Eis, das mit den Totenköpfen drauf. Warum eigentlich nicht für fish and chips? Als wir es uns gerade gemütlich gemacht hatten, ging ein heftiger Guss los. Aber man sitzt auch drinnen sehr nett.

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ist um 5 vorbei. Ich liege oben, da höre ich alles. Und wenn direkt neben mir ein Boot fertig gemacht wird, dann klingt es, als würde jemand meine Koje entern wollen. Hierher kommen sie nämlich auch sehr gern, wenn sie angeln wollen. Es gibt Fotos, auf denen sind Menschen mit beeindruckend großen Fischen zu sehen. Hechte vielleicht. Es sind nicht die Angler, die uns stören, auch nicht der kleine Strand mit den Hinterlassenschaften der Wildgänse, die es sich hier gemütlich machen. Es ist dieser andere Platz, der auch noch so schön ist, den der Freund mir zeigen möchte. Der mir ganz bestimmt gefallen wird.

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Mjölknabben Camping

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Diese Bucht gefällt mir. Ich mag den Duft der Wildrosen, den einsamen Strand, die weite Sicht, den Stellplatz im Kiefernwäldchen. Aber ich vertraue dem Freund, der weiter zum Asnen See möchte. Vorher sehen wir uns aber noch den Forsaka Vattenfall an, zu dem wir eigentlich mit dem Rad hatten fahren wollen. Gut, dass wir es gelassen haben, kann ich nur sagen. Die Strecke nach Degeberga nicht ganz so radfreundlich. Und die letzten 1500 Meter muss man sowieso laufen, natürlich bergauf.

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