Archiv für das Thema: Unterwegs

endete friedlich. Ein kurzer Spaziergang am Meer, wo die Schaumkronen wippten und der Wind heftig blies, eingekehrt zum Glühpunsch, noch ein paar Dinge für das Essen besorgt, gekocht, geredet, Musik gehört, nach Lütten Klein ins Kino zur Preview von “Knives Out” gefahren, zu Hause bei lauter Musik Mitternacht abgewartet, getanzt, Sekt getrunken, die Feuerwerke rundherum bestaunt, am Bullerofen gesessen, weiter geredet, keine guten Vorsätze für das neue Jahr gefasst. weiter lesen »

 

Die Freundin kocht. Mir tut der untere Rücken weh. Dabei sind wir angeblich nur 8900 Schritte gelaufen. Ein paar auf dem Weihnachtsmarkt im Stift Neuburg, den Rest durch die Altstadt von Heidelberg, wo sich außer uns noch viele andere Menschen aneinander vorbeigeschoben haben. Wieder andere saßen in netten Kneipen oder Cafés. In der L’Epicerie sah ich, wie meine Freundin schöne Tüten mit erlesenen Gewürzen streichelte. Sonst streichelt sie Bücher. weiter lesen »

 

Die Wetter-App warnt vor extremer Kälte. Früher empfand ich -20 Grad als extrem, die Zeiten haben sich geändert, offensichtlich glauben Meteorologen heute, dass schon -1 Grad mich in Bedrängnis bringen könnten. Die Freundin ist im Büro. Gestern Abend hat sie noch hurtig eine köstliche Rote-Linsen-Kokossuppe gekocht, in die ich mich hätte hineinlegen können, so lecker war die. Helfen durfte ich nicht, auch später war das nicht erwünscht, angeblich macht sie das nervös. Reden war natürlich erlaubt.     weiter lesen »

 

Habe mich heute pünktlich um 10.30 Uhr erinnert. Mitten in der Aufräum-Abschieds-Stimmung. Sonst habe ich das gemeinsame Projekt, das ich mit der Schreibfreundin nach unserem Besuch der Nicholas-Nixon-Ausstellung im C/O in Angriff genommen hatte, in den letzten Wochen eher schleifen lassen. Nun hat sich uns eine weitere Frau angeschlossen, da will ich ES doch wieder regelmäßig tun. weiter lesen »

 

Einen hervorragenden Platz zum Sonnenbaden bieten die kleinen DLRG-Strand-Häuschen. Die haben eine Terrasse aus Holz, da kann man es mit warmer Jacke, Mütze und Schal aushalten, fühlt erst nach einer halben Stunde, wie kalt es tatsächlich ist. Aufwärmen kann man sich später in der Bäckerei Junge. Die Gespräche an den Nebentischen wie so oft sehr informativ. weiter lesen »

 

Die Kälte zwickte in der Nase, zwängte sich durch den Reißverschluss. Gott sei Dank hatten sie Glühwein in Schusters Strandbar, den Meerblick gibt es gratis dazu. Erinnerungen an das Hotel Neptun kamen auf, in dem Kommunisten aus kapitalistischen Staaten zu DDR-Zeiten kostenlose Schulungs-Aufenthalte genießen durften. Und dann hatten sie vor lauter Schulung nicht einmal Zeit, an den Strand zu gehen.  weiter lesen »

 

Frühstück der Aufbruch zu einer – wie sich herausstellte – beeindruckenden Radtour. Von Heiligendamm über Börgerende nach Nienhagen, mitten durch den Gespensterwald. Einer der schönsten Wege, den ich bisher gefahren bin. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Schilfrohrfelder, die aber keine Felder sind, sondern ein See, wie man uns später erzählte. Das alles bei gleißendem Licht, die Sonne tat ihr Bestes.  weiter lesen »

 

ging der CD-Player in dem tragbaren Radiorecorder nicht. Ob ich es nicht einmal versuchen könnte. Natürlich könnte ich, aber meine Erfahrung in den letzten Monaten war ja eher die, dass elektrische Geräte in meiner Nähe den ordnungsgemäßen Dienst quittieren. Der Bluetooth-Lautsprecher, zwei Laptops, ein Smartphone, die kleine Kompaktanlage. weiter lesen »

 

wurde im Garten nach alter Raku-Technik Keramik gebrannt. So etwas habe ich noch nie gesehen, ich wusste nicht einmal, dass es diese Technik gibt. Aber das ist ja das Schöne am Älterwerden, man lernt nie aus. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Rad ans Meer, saß glücklich mit dem Gesicht in der Sonne an der Mole, später nicht ganz so glücklich mit Buch im Café. Bzw. vor selbigen, für Innenräume war es viel zu mild. weiter lesen »

 

war ich noch einmal im Kräutergarten. Ließ mich faul auf einer breiten geschwungenen Holzliege lümmelnd von der Sonne bescheinen, atmete die würzigen Düfte ein und amüsierte mich über die jungen Azubis mit den weißen Schürzen und Kochmützen, die in ihrer Pause auf einem Küchenwagen den kleinen Hügel herunterdüsten. Wenn ich noch länger bliebe, würde ich mir in diesem Garten wahrscheinlich ein Zelt aufstellen. weiter lesen »