Archiv für das Thema: Unterwegs

wie es sich für einen letzten Tag geziemt, damit die Abreise nicht so schwer fällt. Es ist nicht zu warm, der Himmel ist verhangen, ab und zu fallen ein paar Tropfen. Wir haben noch einmal bei unserem Bäcker Kuchen gekauft und im Garten kaffeetisiert. Die Möwe auf dem Dachfirst gegenüber richtet das Gefieder, jetzt stimmt es. Gestern sind wir bei schönstem Sonnenschein über Vitte nach Neuendorf gefahren. Auf dem schmalen Boddenradweg ein enormer Verkehr, ganz so, als wollten alle Vitter nach Kloster und umgekehrt. weiter lesen »

 

in Kloster findet, eine Gangschaltung wäre dazu da, dass man sie auch benutzt. Ich hatte von meiner Angewohnheit erzählt, selten oder gar nicht zu schalten. Was den neben mir fahrenden Männern (Frauen achten da nicht drauf) in der Vergangenheit natürlich aufgefallen ist. Angeblich wäre dieses Nicht-Schalten typisch für Frauen. Jetzt schalte ich, und ich muss sagen, es ist großartig. Wie leicht doch so ein Hügel erklommen werden kann. Allerdings muss man aufpassen, viele Gäste hier sind per Velo unterwegs.   weiter lesen »

 

Wie es rauscht und brodelt
und sich zu uns heranschleicht,
in unsere Ohren fällt.
Wie es sich zurückzieht,
nur um neuen Anlauf zu nehmen.
Das ist der Sound dieses Tages,
den ich mitnehme,
wenn ich dich verlasse.

 

wie der zarteste Stoff, den man sich vorstellen kann. Leicht gewellt nur, in einem hellen Blau mit dunkler gehaltenen Falten, Seide oder Chiffon, nicht von dieser Welt auf alle Fälle. Wir hatten zum Mondscheintarif einen Strandkorb gemietet, in dem es so warm war, dass wir erwogen, uns auf den Sand zu legen. Der kleine Junge neben uns ganz entzückend. “Großmama, der Angler ist sehr klug, er hat seine Rolle an einem Stein festgemacht.” “Großpapa, das ist eine Katze da vorne. Oder was auch immer.” Es war ein Fuchs, den es zum Sonnenuntergang ebenfalls an den Strand gezogen hatte. weiter lesen »

 

einen kleinen Bummel durch den Ort. Das Wetter war gestern viel besser, als sie es prognostiziert hatten. Immer noch windig, aber warm. Als wir nach einem Gang über den Hochuferweg am Meer gepicknickt haben, war uns das schon zu heiß. Ins Wasser wollten wir aber nicht, wir hätten durch stinkende Algen waten müssen, und steinig ist der Einstieg dort auch. Wir haben das Schwimmen auf einen der nächsten Tage verschoben, wenn wir mit dem Rad nach Vitte oder Neuendorf fahren. Ich habe mir ein geringeltes Irgendwas gekauft, das ich mir bei Wind wie ein Stirnband um die Haare wickeln kann. weiter lesen »

 

haben wir Bäckerblick. Da kann man sich anstellen, wenn die Schlange kürzer ist. Es dürfen immer nur zwei Menschen im Laden sein, alle achten auf den Sicherheitsabstand. Die schwarze Katze mit dem weißen Latz hat sich mitten im Eingang auf den Rücken gelegt. Hinter mir steht der Notarzt, der sich doch bestimmt vordrängeln könnte, aber das macht er nicht. Ist auch gar nicht nötig, der Bäcker kommt persönlich nach draußen, überreicht die Tüten. Nee, nee, bezahlt kann später werden. Er verscheucht die Katze, die keine zehn Sekunden später wieder da ist. Drinnen riecht es so, wie ich es von früher aus Bäckereien in Ost-Berlin kenne. weiter lesen »

 

endete friedlich. Ein kurzer Spaziergang am Meer, wo die Schaumkronen wippten und der Wind heftig blies, eingekehrt zum Glühpunsch, noch ein paar Dinge für das Essen besorgt, gekocht, geredet, Musik gehört, nach Lütten Klein ins Kino zur Preview von “Knives Out” gefahren, zu Hause bei lauter Musik Mitternacht abgewartet, getanzt, Sekt getrunken, die Feuerwerke rundherum bestaunt, am Bullerofen gesessen, weiter geredet, keine guten Vorsätze für das neue Jahr gefasst. weiter lesen »

 

Die Freundin kocht. Mir tut der untere Rücken weh. Dabei sind wir angeblich nur 8900 Schritte gelaufen. Ein paar auf dem Weihnachtsmarkt im Stift Neuburg, den Rest durch die Altstadt von Heidelberg, wo sich außer uns noch viele andere Menschen aneinander vorbeigeschoben haben. Wieder andere saßen in netten Kneipen oder Cafés. In der L’Epicerie sah ich, wie meine Freundin schöne Tüten mit erlesenen Gewürzen streichelte. Sonst streichelt sie Bücher. weiter lesen »

 

Die Wetter-App warnt vor extremer Kälte. Früher empfand ich -20 Grad als extrem, die Zeiten haben sich geändert, offensichtlich glauben Meteorologen heute, dass schon -1 Grad mich in Bedrängnis bringen könnten. Die Freundin ist im Büro. Gestern Abend hat sie noch hurtig eine köstliche Rote-Linsen-Kokossuppe gekocht, in die ich mich hätte hineinlegen können, so lecker war die. Helfen durfte ich nicht, auch später war das nicht erwünscht, angeblich macht sie das nervös. Reden war natürlich erlaubt.     weiter lesen »

 

Habe mich heute pünktlich um 10.30 Uhr erinnert. Mitten in der Aufräum-Abschieds-Stimmung. Sonst habe ich das gemeinsame Projekt, das ich mit der Schreibfreundin nach unserem Besuch der Nicholas-Nixon-Ausstellung im C/O in Angriff genommen hatte, in den letzten Wochen eher schleifen lassen. Nun hat sich uns eine weitere Frau angeschlossen, da will ich ES doch wieder regelmäßig tun. weiter lesen »