Archiv für das Thema: Unterwegs

Frühstück der Aufbruch zu einer – wie sich herausstellte – beeindruckenden Radtour. Von Heiligendamm über Börgerende nach Nienhagen, mitten durch den Gespensterwald. Einer der schönsten Wege, den ich bisher gefahren bin. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Schilfrohrfelder, die aber keine Felder sind, sondern ein See, wie man uns später erzählte. Das alles bei gleißendem Licht, die Sonne tat ihr Bestes.  weiter lesen »

 

ging der CD-Player in dem tragbaren Radiorecorder nicht. Ob ich es nicht einmal versuchen könnte. Natürlich könnte ich, aber meine Erfahrung in den letzten Monaten war ja eher die, dass elektrische Geräte in meiner Nähe den ordnungsgemäßen Dienst quittieren. Der Bluetooth-Lautsprecher, zwei Laptops, ein Smartphone, die kleine Kompaktanlage. weiter lesen »

 

wurde im Garten nach alter Raku-Technik Keramik gebrannt. So etwas habe ich noch nie gesehen, ich wusste nicht einmal, dass es diese Technik gibt. Aber das ist ja das Schöne am Älterwerden, man lernt nie aus. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Rad ans Meer, saß glücklich mit dem Gesicht in der Sonne an der Mole, später nicht ganz so glücklich mit Buch im Café. Bzw. vor selbigen, für Innenräume war es viel zu mild. weiter lesen »

 

war ich noch einmal im Kräutergarten. Ließ mich faul auf einer breiten geschwungenen Holzliege lümmelnd von der Sonne bescheinen, atmete die würzigen Düfte ein und amüsierte mich über die jungen Azubis mit den weißen Schürzen und Kochmützen, die in ihrer Pause auf einem Küchenwagen den kleinen Hügel herunterdüsten. Wenn ich noch länger bliebe, würde ich mir in diesem Garten wahrscheinlich ein Zelt aufstellen. weiter lesen »

 

Heute Vormittag war ich mit der Freundin bei den Dammaschwiesen. Später saß ich vor dem Regen noch einmal allein im Kräutergarten, während sie verschiedene Fahrdienste erledigte. Immer müssen die Kinder irgendwohin gebracht oder von irgendwo abgeholt werden. Dieser Garten ist eindeutig ein Pluspunkt für Celle. Und die Aller natürlich, die so sauber ist, dass man sogar in ihr baden könnte. Natürlich nicht bei diesem Wetter. weiter lesen »

 

Wir haben mit den großen Mädchen zu Mittag gegessen, sogar der mitgebrachte Kuchen wurde goutiert. Jetzt holt die Freundin die beiden Kleinen vom Kindergarten ab, während das große Mädchen mit ihrer Freundin im Alkoven einen Film schaut. Durch das Panoramafenster linst die Sonne. Ruhe vor dem Sturm. Gestern Abend dachte ich kurzzeitig, mir würden die Trommelfelle platzen. Um 10 lag ich im Bett, völlig erledigt.  weiter lesen »

 

Der See glänzt silbern und blau vor mir in der Sonne. Mein Kaffee ist längst kalt geworden. Die Pferde auf der Koppel lassen sich nicht dazu bewegen, mal den Kopf zu heben. Über mir Wildgänse. High in the clean blue sky. Zug um Zug kommen sie, um sich auf dem Wasser niederzulassen. Die Freundinnen sind im Haus, sie machen das, was sie jeden Morgen machen. Yoga, und anschließend meditieren sie. weiter lesen »

 

Das muss das Auto der Gießener Freundin sein. Die anderen wollten ihr noch hinterher winken. Das geht zu weit. Ich hasse Abschiede, aber meinem Antrag, zukünftig gemeinsam abzureisen, wurde bisher nicht stattgegeben.  Gestern Nachmittag haben wir noch an der Gülpe das Lied geprobt, dass wir heute Morgen dem letzten der Geburtstagskinder gesungen haben. Summertime and the living is easy. Vierstimmig, Absicht war das nicht, und bei der zweiten Strophe haben wir wieder den Text vergessen. weiter lesen »

 

Eine musste heute schon nach Hause, dann waren es nur noch fünf.  Zwei schlafen, eine wandert, eine turnt, ich habe den Krimi ausgelesen. Ein Hahn kräht, die Birkenblätter rascheln leise, am See schnattern aufgeregt die Gänse. Die Sonne verschwindet immer wieder hinter Wolken, es weht ein leichter Wind. Auf den süßen kleinen Birnen tummeln sich die Wespen,  gut, dass es die Birnen gibt, so werden wir beim Essen in Ruhe gelassen. weiter lesen »

 

fahren, müssen Männer mit Bärten sein. So haben die Freundinnen es mir jedenfalls gestern noch vor dem Frühstück im Kanon gesungen. Wunderkerzen und Seifenblasen inklusive. So schön ist es dann immer weiter gegangen. Alles war perfekt und schien mir genau richtig. Der bedeckte Himmel beim Spaziergang auf dem Deich, der pralle Sonnenschein beim Schwimmen, das Donnergrollen und der Guss aus sämtlichen Kübeln, der uns zwischen Sekt und Abendessen dann doch ins Haus trieb. weiter lesen »