Archiv für das Thema: Träume

Ein Alptraum in einer Reihe von Alpträumen. Heute konnte ich mich allerdings erinnern,beim Aufwachen zitterte ich immer noch. Ich bin ein Kind (ein Junge?) und lebe in einem Dorf. Mein Vater und sein Freund sind immer gewalttätiger geworden in der letzten Zeit, jetzt ermorden sie Menschen, die zu uns flüchten, weil es irgendwo eine Katastrophe gegeben hat. Manchmal schwimmen die Leichen ohne Kopf, ohne Gliedmaßen in einem alten Schwimmbad. weiter lesen »

 

Wörter und Sätze waren in kleinen Spielzeugbooten unterwegs. Einige ragten heraus, wie ein Berg, andere waren kaum zu sehen. Ich nahm ein Boot nach dem anderen in die Hand und schüttete die Wörter aus. Sie verschwanden in den Wellen. Ade! So etwas habe ich ja noch nie geträumt. Darüber musste ich lachen, weil ich wusste, dass ich immer noch träumte. Von dem Lachen bin ich dann aufgewacht. weiter lesen »

 

Vor mir das geöffnete Fenster. Ich sitze zitternd auf einem schmalen Eisenträger. Draußen. Zehnte Etage mindestens. Ich weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin. Etwas muss aus dem Zimmer geholt werden. Ein gefährlicher Auftrag. Wenn er erledigt ist, soll ich auf der Feuerleiter nach unten klettern. Aber sie ist viel zu weit von mir entfernt. Ich werde abstürzen. Irgendwie kann ich einen Fuß durch das Fenster schieben, das Bein hinterher, dann Schnitt. weiter lesen »

 

Eine Frau in einem grünen, mit goldenen Borten besetzten Kleid schwingt in großer Höhe auf einem Trapez. Sie ist schon einmal Pirouetten drehend ins Wasser gesprungen, das Publikum wartet auf die nächste Einlage. Ich stehe auf gleicher Höhe wie die Frau auf einer Plattform. Sie benimmt sich wie ein Clown, der etwas tun soll, wovor er Angst hat. Man sieht aber, dass es nur gespielt ist. weiter lesen »

 

Ich arbeite in einem Tierpark, betreue Kamele und Dromedare. Jedem Tier gebe ich sein Futter in eine extra Schüssel. Zum Feierabend küsse ich alle auf ihre fleischigen Oberlippen. Zu Hause möchte ich mit meinem Mann essen. In seinem chicen Anzug sieht er aus wie Pierce Brosnan. Vor der Arbeit isst er nichts, sagt er. Das müsste ich doch wissen. Ein flüchtiger Kuss, dann ist er fort. Und ich denke, wenn ich an meine Kilos denke, dass doch eher ich diejenige sein müsste, die nichts isst. Dann koche ich mir Spaghetti Bolognese.

 

Dass der Balkon morsch ist, weiß ich. Ich habe ihn bisher auch nur sehr vorsichtig benutzt. Um Wäsche zu trocknen zum Beispiel. Manchmal saß ich in der Tür in der Sonne. Heute war ich mutiger. Bzw. unvorsichtiger. Dabei hatte ich geträumt, dass meine Tage gezählt sind. Dass ich mich vom Leben verabschieden muss. Womit ich mich sogar klaglos abgefunden hatte. Mein Körper sollte zusammen mit einer älteren Leiche in den Orbit geschossen werden. weiter lesen »

 

Variation eines alten Themas. Ich war mit einer Gruppe bei einem Workshop, der in einem riesigen Garten am See stattfand. Zum Schluss sprangen alle nackt ins Wasser. Dann habe ich den Anschluss verpasst. Als ich aus dem Wasser kam, war es dunkel, alle waren fort, meine Sachen ebenfalls verschwunden. In verschiedene Tücher gehüllt wurde ich aber trotzdem zum Abschlussfest eingelassen. weiter lesen »

 

Aufgewacht um 5. Aus einem Traum, in dem Männer Frauen zu Tode foltern. Mit Messern in der Vagina unter anderem. Es sind immer drei Männer, ich kenne sie aus verschiedenen Versionen zum immer gleichen Thema. Gott sei Dank träume ich das nur alle paar Monate. Die Panik stets groß, das unversehrte Erwachen ein Segen. Vor mir liegen ein paar Tage mit dem Kroaten. Die Einladung kam überraschend, aber natürlich konnte ich nicht nein sagen. Ich freu mich. weiter lesen »

 

Die Wiese sieht einladender aus, wenn sie frisch gemäht ist. Das haben gestern die Männer erledigt, während ich in der Praxis Zahlungseingänge kontrolliert habe. Herr Hausmann am elektrischen Gerät, der Franzose führte das Kabel, der Syrer harkte einhändig, während er die andere Hand zum Telefonieren brauchte . Leider haben sie kein Foto gemacht, aber ich habe ja Phantasie. weiter lesen »

 

In der Nacht hat es heftig geregnet. Im Traum war ich in der Laube in Buchholz. Habe Dinge weggeworfen, die sich auf dem Vorsprung vor dem kleinen Küchenfenster befunden hatten. Dieser Vorsprung muss das Dach von der Kühlgrube gewesen sein. Auf alle Fälle waren alle Dinge alt und morsch, fielen auseinander, kaum dass ich sie in die Hand genommen hatte. Gab es dieses Fenster überhaupt? Ich bin mir nicht sicher. Andererseits haben wir sehen können, ob die Nachbarn da waren. Ohne dieses Fenster wäre das nicht möglich gewesen. Keine weiteren Menschen. Nur ich und das alte Zeug.