Archiv für das Thema: Filme

Auch das Eichhörnchen bedient sich am Knödelboy. Keinen Meter von mir entfernt kaut es. So war das nicht gedacht, du Schnösel. Wahrscheinlich habe ich mich am Montag verkühlt. Aber nach dem leckeren Mahl wollte keiner reingehen. Es war so nett im blauen Salon mit den Windlichten und dem roten Wein, und Hausmanns Erklärungen zum Boltzmann-Gehirn, das für die anderen ja Neuland bedeutete,  haben mich auch nicht verschreckt. Keine Ahnung, wie wir überhaupt darauf gekommen sind.  weiter lesen »

 

Ein stattlicher Eichelhäher interessiert sich für die Futterstation der Meisen. Erst setzt er sich auf das Gitter vor dem französischen Fenster, schaut neugierig in mein Zimmer, dann versucht er eine Landung auf dem Knödelboy (so heißt das Ding). Klappt natürlich nicht. Die beiden konkurrierenden Amselmänner habe ich auch schon gesehen. Wahrscheinlich brüten ihre Weibchen hier irgendwo in der Nähe. Amseln sind nur eine Brutsaison lang monogam, so habe ich das zumindest gelesen. weiter lesen »

 

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Schon wieder höre ich die Kraniche. Und direkt vor meinem Fenster sitzt ein dicker Eichelhäher mit einer Erdnuss im Schnabel. Wo er die wohl  besorgt hat. Ich bin so müde. Hatte heute Nacht zwar keine Albträume, aber das lag vor allem daran, dass ich kaum geschlafen habe. Erst als es schon hell wurde. Gestern Nachmittag noch schnell mit Herrn W. ins Bundesplatz-Kino, weit. steht schon seit langem auf meiner Liste, nun hätte ich ihn fast verpasst. weiter lesen »

 

Während ich vorhin Laub geharkt habe, hörte ich immer wieder die Rufe der Kraniche, sah große Züge, die in einiger Entfernung über uns hinweg flogen. Das ist jetzt wirklich Herbst. November eben. Als wir gestern spät aus dem Bahnhofsgebäude traten, lag unser Dorf im Nebel. Richtig romantisch. Der Film dagegen war alles andere als romantisch. Wir haben uns im Delphie Lux “Casting” angeschaut, später dort auch noch ein Glas Wein getrunken. weiter lesen »

 

Die Sonne scheint direkt auf meinen Schreibtisch. Da kann ich nun  jedes einzelne Staubkorn erkennen. Tausende. Im Haus riecht es nach Minestrone, die Spanierin hat ihren Teufelstopf angeworfen. Der Syrer wollte unbedingt, dass ich ihn zum Buchladen begleite. Er braucht ein Geschenk für seine zweite Mutter.  Mein Hinweis auf sein Alter, seine Deutschkenntnisse interessierten ihn nicht. weiter lesen »

 

Nach der Praxis mit dem Bus zum Zoo. Mit meiner York-Karte kann ich ja auch in das neue Delphie Lux. Dort läuft der Film Die Unsichtbaren – Wir wollen leben, den ich für Herrn W. und mich ausgesucht hatte. Sieben Säle, die Betreiber müssen ausgeprägte Optimisten sein. Im Foyer etwas eng, im Saal ebenfalls, haben sie die Sessel schmaler gemacht? die geometrischen Muster an den Wänden langweilig, dafür kann man sich nach hinten legen. Der Mantel der aparten älteren Frau neben mir farblich zur Einrichtung passend, wie sie überrascht feststellte. Phantasie in grün. weiter lesen »

 

Der große Saal im Filmmuseum fast leer. Aber der Film WESTERN läuft ja auch schon seit Wochen. 6 Euro Eintritt, das erscheint mir fair. Werbung gibt es keine. Natürlich auch kein Popcorn. Wunderbar. Eine klare Sache also. Hinsetzen, schauen, sich einlassen, wieder hinaus. Ich fühlte mich gestern immer wieder etwas beklommen, wartete darauf, dass sich Unausgesprochenes entlädt. Dabei gab es durchaus komische Szenen, ich habe einige Male laut gelacht. weiter lesen »

 

Viel zu schade, um am Schreibtisch zu sitzen. Deswegen pussele ich zwischendurch ein wenig im Vorgarten. Dann ein Gang mit dem Retriever.  Wir brauchen für die alte Strecke fast doppelt so lange wie noch vor ein paar Monaten.  Vielleicht ist ihm zu warm. Vielleicht wirklich das Alter. Um 15 Uhr wird mein Rad angeliefert. Eigentlich wollte (oder sollte?) ich es selber von Buckow nach Nikolassee überführen, aber irgendwie hat das immer nicht geklappt. Nun also. weiter lesen »

 

Den Kinosaal verließen wir schweigend. Und auch im modo dauerte es eine Weile, bis wir auf den Film zu sprechen kamen. Bestellten erst einmal Getränke, einen kleinen Imbiss. Das “Schloss aus Glas” eine Achterbahnfahrt für meine Gefühlswelt. Ein Vater, der säuft, eine Mutter, die einen an der Waffel hat. Die Kinder meist sich selbst überlassen, zu essen gab es oft nichts. Dafür wurden Sterne vom Himmel verschenkt, die gehen nicht so schnell kaputt, wie das übliche Plastikzeug. weiter lesen »